Wie bringt man einen Radlader aus einem Stadl?
Ganz klar – rein, rauf, starten, rausfahren.
Was ist, wenn die einfachste Variante, aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, aber trotzdem akuter Handlungsbedarf besteht? Das war Thema dieser Übung.
Wie bringt man einen Radlader aus einem Stadl?
Ganz klar – rein, rauf, starten, rausfahren.
Was ist, wenn die einfachste Variante, aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, aber trotzdem akuter Handlungsbedarf besteht? Das war Thema dieser Übung.
Die jährliche 3er-Übung der Feuerwehren Axberg, Freiling und Oftering wurde diesmal von der FF Axberg veranstaltet. Annahme war ein Brand in einer Maschinenhalle eines landwirtschaftlichen Objekts, mit mehreren vermissten Personen.
Beide Fahrzeuge der FFO stellten jeweils einen Atemschutztrupp, um die anderen Trupps bei der Rettung der vermissten Personen zu unterstützen.
Unser Tank wurde als Speicher seitlich vom Gebäude platziert, um den Brand mit 2 C-Rohren von der hinteren Seite des Gebäudes bekämpfen zu können. Das LFB musste von einem Teich in der Nähe eine zusätzliche Versorgungsleitung aufbauen, um die Wasserversorgung abzusichern.
Zwei Wochen nach der Übung "Brand Wohnhaus", wurde kurzerhand eine ähnliche Übung durchgeführt. Annahme war der Brand eines Stadls, bei dem das Übergreifen der Flammen auf die darin gelagerten Hackschnitzel verhindert werden sollte.
Auch diesmal war der nahe gelegene Bach eine zusätzlich nötige Wasserentnahmestelle und wiedermal war der Wasserstand so niedrig, dass improvisiert und aufgestaut werden musste.
Zu einer "Übung Brand Wohnhaus" wurden alle Kameradinnen und Kameraden eingeladen.
Nicht immer treffen unsere Einladungen zu - genau wie im Falle eines Einsatzes.
Übungsannahme war ein Brand in einer Garage. Das Ladegerät eines Staplers hatte Feuer gefangen. Mehrere Gasflaschen mussten aufgrund des Brandes ins Freie gebracht werden. Um ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben, war es notwendig, den Bach anzuzapfen und auch noch aufzustauen.
Eine Schulung bei der Feuerwehr klingt immer etwas langweilig, denn die Kameraden lieben die Praxis. Leider ist es nicht immer möglich, praktisch zu üben. Das vorhandene Wissen muss trotzdem stets erweitert werden, um bestmöglich auf aktuelle Anforderungen reagieren zu können. Nach der eher trockenen Theorie, wie Rettungskarten funktionieren und der Erkenntnis, dass Standards nicht immer ihren Namen verdienen, konnten einige Rettungskarten analysiert werden. Hier wurde schnell klar, dass es sich nicht um irgendwelche Modelle handelte, sondern ein Grossteil der Fahrzeuge der Feuerwehrmitglieder abgedeckt wurde. Nebenbei gabs noch die zugehörigen ÖAMTC-Aufkleber, um allen Einsatzkräften zu zeigen, dass die Rettungskarte mitgeführt wird. Als potentiell Betroffene, sollten wir mit gutem Beispiel voran gehen - Danke an den Übungsverantwortlichen!
In einem von uns seltener beübten Ortsteil von Oftering, musste ein fiktiver Waldbrand bekämpft werden. Das TLF wurde von einem Hydranten gespeist, die zweite Leitung von der Tragkraftspritze aus einem Löschbecken. Als Erstangriff diente ein HD-Rohr, drei weitere C-Rohre waren nötig, um den Brand zu löschen. Das Hydroschild musste zusätzlich ein Haus vor dem Übergriff der Flammen schützen.
Nach dem "Brand aus" wurde jede Station gemeinsam analysiert und Fehler aufgezeigt bzw. über mögliche Verbesserungen diskutiert. Aufgrund der Rückmeldungen konnten einige neue Standards festgelegt werden.
Je nach Notwendigkeit, hat die Feuerwehr mehrere Möglichkeiten, in ein Objekt einzudringen. Eine davon ist ein Set, das, unter bestimmten Vorrausetzungen, einen schonenden Zugang über ein Fenster ermöglicht. Genau dies wurde geübt. Jeder Teilnehmer musste ein frei montiertes Fenster mit dem vorhandenen Werkzeug öffnen. Spannend war das ungeplante Ende der Übung.
Zwei PKWs kollidierten bei einer Brücke auf einem Güterweg, etwas abseits in Oftering. Ein PKW drohte in den Bach zu stürzen, während der 2. seitlich auf der Strasse lag. Neben der Absicherung des 1. KFZ und der Rettung der eingeklemmten Fahrzeuginsassen mit Spreizer und Schere, musste auch das Ausfliesen der Betriebsmittel in den Bach verhindert werden.
Sehr kurzfristig wurde uns ein Objekt für eine Übung zur Verfügung gestellt. Perfekt für alle, da ein normaler Feuerwehr-Freitag einfach umfunktioniert wurde und somit fast niemand wusste, was los war. Perfekt auch für die GLG-Teilnehmer!
Annahme war ein Brand in einer Wohnung, wobei das Feuer auf den Dachstuhl überzugreifen drohte. Die Atemschutzträger durften die zukünftige Wohnung mehr als ausgiebig begehen - die Atemschutz-Trupps mussten mehrmals das Gebäude betreten, um die Aufgaben zu absolvieren.
Eine Übung der besonderen Art musste im Februar absolviert werden. Die beiden Fahrzeuge der FFO wurden prallgefüllt an jeweils ein anderes Ende von Oftering entsendet, um die Oberflurhydranten zu suchen und per Funk zu melden. Auch wenn viele Standorte bekannt sind – im Dunklen gar keine leichte Aufgabe, vor allem die Angabe der genauen Adresse.
Zum ersten Mal wurden die Digital-Funkgeräte verwendet, einerseits um die Abdeckung zu testen, andererseits um Eigenheiten im Vergleich zum Analog-Funk kennenzulernen.