Sonntag, 15. September 2019

Tipps

Informationen zu Bienen, Hornissen und Wespen

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In den heißen Sommermonaten kommt es vermehrt zu Anfragen an die Feuerwehr bezüglich dem vermehrten Auftreten von Bienen-, Wespen- und Hornissennestern. Um mögliche Missverständnisse bereits im Vorfeld auszuräumen, möchten wir ihnen hier ein paar Informationen zu diesem Thema bereitstellen:

Bienen

Bienen sind eher seltener in Gärten, Balkonen oder Terrassen zu finden. Meist fallen sie dadurch auf, dass eine große Bienentraube auf einem Baum hängt. Dies ist ein typisches Zeichen, dass eine Königin ausgeflogen ist und ihr Volk mit ihr gezogen ist. Diese Trauben hängen fast immer nur kurze Zeit auf dem selben Platz (ca. 2-4 Stunden). Danach zieht die Königin mir ihrem Volk weiter. Nur äußerst selten sind diese Bienen angriffslustig und stechen Personen.

Wenn die Biene den Menschen oder ein Säugetier mit elastischer Haut sticht, so bleibt der Stachel mitsamt dem Stechapparat in der Haut hängen. Die Biene stirbt nach 2 - 3 Tagen.

Die auffallendste biologische Wirkung des Bienengifts für den Menschen ist die schmerzhafte lokale Entzündung, die mit einem Bienenstich verbunden ist.

Was tun nach einem Bienenstich? Normalerweise treten nach einem Bienenstich "nur" starke Schwellungen an der Einstichstelle auf. Diese können sofort durch allgemeine Maßnahmen behandelt werden.
Die Gefahr bedrohlicher toxischer Reaktionen besteht ab ca. 50 Stichen bei Kindern und ab 100-500 Stichen bei Erwachsenen. In diesem Fall müssen die Patienten hospitalisiert werden.

Stiche in der Umgebung der Augen, an der Schläfe oder ins Auge selbst sind immer gefährlich und erfordern deshalb - und auch wegen der starken Schmerzen und Schwellung - sofortige ärztliche Hilfe. Zur Sofortbehandlung spült man das Auge mit reichlich kaltem klarem Wasser, bis der Schmerz nachlässt.

Besonders gefährlich sind Stiche in die Zunge oder in den Schlund. Wegen der raschen Anschwellung der Schleimhaut droht in kürzester Zeit der Erstickungstod. Hier kann nur der unverzüglich zu rufende Notarzt helfen. Bis zu seinem Eintreffen lutscht man Eiswürfel oder gibt schluckweise eisgekühlte Getränke, damit sich die Schwellung nicht zu rasch ausbreitet.

Quelle: http://www.lungau.de/bienen/volk/gift.htm

Wespen

Wespen beginnen im Frühjahr ihre ca. tennisballgroßen Nester zu bauen. Diese werden oft auch in Nischen oder toten Winkeln an Häusern gebaut.

Wespen zählen zu den eher aggressiven Tieren und sind nicht menschenscheu. Ganz im Gegenteil. Sie fliegen in die Wohnungen und setzen sich auf Speisen und Getränke.

Hornissen

Sie zählen zu den artgeschützten Tieren und dürfen nicht getötet werden. Hornissen haben zu unrecht einen sehr gefährlichen Ruf. Sie sind von den bereits genannten Insekten jene Tiere, deren Gift am schwächsten ist.

Hier zählt eine Regel; die bei fast allen Tieren gilt: Solange man sie in Ruhe lässt, werden sie auch den Menschen nichts tun! Fühlen Sie sich aber gefährdet oder haben sie starke allergische Reaktionen auf Insektenstiche, so rufen Sie uns bitte umgehendst an und wir werden das Nest schonend entfernen und an einem anderen Platz wieder aufhängen.

Insekten-Hotline

Spenden

Auch wenn die Finanzierung der Feuerwehr grundsätzlich der öffentlichen Hand obliegt, freuen wir uns über jede Spende, um Investitionen in Geräte und persönliche Schutzausrüstung rascher durchführen zu können.

IBAN AT90 3417 0800 0445 0482

BIC RZOOAT2L170

Infos zur Absetzbarkeit ihrer Spende ab 2017 finden sie hier

 

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