Mittwoch, 20. November 2019

Brand-bzw. Rauchmelder - zu ihrer eigenen Sicherheit!

Bricht tagsüber ein Brand aus, so wird man relativ rasch auf das Ereignis aufmerksam. Entweder man sieht den Rauch oder man riecht ist. Die Möglichkeit, in einen entstehenden Brand noch wirksam einzugreifen, ist bei rechtzeitiger Entdeckung noch recht groß. Ist die Chance nicht mehr gegeben, so besteht in der Regel aber auf jeden Fall noch die Möglichkeit zur Flucht.

Nachts, wenn Sie schlafen fallen gleich beide Faktoren aus. Im Schlaf können Sie den Rauch nicht sehen, das wird klar sein. ABER: Sie können ihn auch nicht riechen! Ihre Sinnesorgane schlafen ebenfalls, so wie Sie. Das heißt im Klartext: Sie bemerken den sich langsam anschleichenden Brandrauch überhaupt nicht. Bis sie es merken - wenn überhaupt - ist es meistens zu spät. Einige Atemzüge der giftigen Rauchgase und Sie sind tot!
Leider ist diese Tatsache den meisten Menschen nicht bewusst. Argumente wie "Ich werde schon rechtzeitig wach" oder "Mein Nachbar weckt mich eh" sind fatale Fehler!

Ein Rauchmelder rettet in dieser Situation Leben!

 

Werden Brandmelder in Österreich häufig verwendet?

Obige Beispiele demonstrieren in aller Deutlichkeit, was der verbreitete Einsatz von Rauchmelden mit sich bringt, nämlich einen mehr als deutlichen Rückgang der Brandtoten. Österreich ist zwar in der glücklichen Lage, bei dieser traurigen Statistik sowieso im hinteren Feld zu liegen, aber jeder Brandtote ist ein Todesopfer zu viel! In unserem Nachbarland Deutschland haben übrigens rund 5% der Haushalte einen Brandmelder installiert. Also im Vergleich zu den oben genannten Ländern ebenfalls sehr minimal.

Was kostet ein Melder?

Wissen Sie, was ein derartiger Melder kostet? Um rund € 20,- bekommen Sie bereits ausgezeichnete Meldertypen inklusive Kontrolleinrichtung und dergleichen! Neigt sich die Batterie dem Ende zu, beginnt ein Piepston. Wenn Sie nun glauben, Sie geben dann einfach die Batterie heraus und schrauben dann den Melder wieder an, da Sie ja eh sofort Batterien kaufen, dann werden Sie sogar an ein Vergessen erinnert, DENN: Der Melder lässt sich nicht mehr aufschrauben, so lange keine Batterie eingelegt ist. Somit werden Sie diese auch vermutlich rasch ersetzen und den Melder wieder ordnungsgemäß anbringen!

Wie funktioniert ein Brand- bzw. Rauchmelder?

  • neue Geräte arbeiten mit dem photoelektrischen Prinzip (optische Rauchmelder) Durchlicht- oder Streulichtprinzip (keine radioaktiven Präparate)

  • bei Alarm wird ein Signalgeber im Melder aktiviert

  • Batteriebetrieb (mit und ohne Kontrolleinrichtung);

  • mehrere Melder können mittels Leitungen vernetzt werden, so dass bei Alarm mehrere Signalgeber aktiviert werden

  • Externe Spannungsversorgung bei einigen Produkten möglich oder direkter 220 V- Anschluss (zB neben Raumbeleuchtung) bei vernetzten Systemen Preisvergleich mit VdS- bzw. VWA-zugelassenen Brandmeldeanlagen durchführen.

Wie und wo wird ein Brandmelder ordnungsgemäß angebracht?

  • immer an der Zimmerdecke, da der Rauch nach oben steigt
  • an der Decke in der Raummitte, bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt
  • nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft
  • nicht in der Dachspitze
  • nicht in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch 
    entsteht (Bad, Wirtschaftsgebäude).  
  • Wie sollten Brandmelder für einen Mindestschutz angebracht werden?

    Mindestschutz und bei Zimmergrößen bis 60 qm auch ausreichender Schutz ist ein Rauchmelder in Zimmermitte.

     

    Für den Mindestschutz installieren Sie einen Rauchmelder in möglichst zentraler Position, normalerweise im Flur sowie im Schlaf- und Kinderzimmer. Optimalen Schutz erzielen Sie mit je einem Rauchmelder pro Zimmer und Flur. Ausnahme: Räume, in denen Wasserdampf oder eine hohe Staubbelastung vorkommen.  

    Für den Mindestschutz installieren Sie einen Rauchmelder pro Stockwerk in möglichst zentraler Position, normalerweise im Flur sowie im Schlaf- und Kinderzimmer. Optimalen Schutz erzielen Sie, indem Sie jedes Zimmer und den Flur in jedem Stockwerk mit je einem Rauchmelder ausrüsten. Dabei sollten Keller und Dachboden nicht vergessen werden.

    (c) feuerwehr-alkoven.at (c) ff-mooslandl.at

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