Dienstag, 22. August 2017

Atemschutz

Atemschutz - Übersicht

Seit dem Jahr 1979 stehen der Feuerwehr Oftering 3 umluftunabhängige Atemschutzgeräte (für 1 Trupp) zur Verfügung. Diese kommen immer dann zum Einsatz, wenn die Umgebungsluft am Einsatzort zu wenig Sauerstoff enthält oder giftige Stoffe zu vermuten sind.

Leichter Atemschutz

Als leichten Atemschutz bezeichnet man eine Vollmaske, an welche ein Filter geschraubt wird. Filtergeräte dürfen nur verwendet werden, wenn der Schadstoffanteil in der Atemluft unter 0,5 Vol. % und der Sauerstoffanteil mindestens 17 Vol. % beträgt. Demnach dürfen Filtergeräte nur im freien oder gut durchlüfteten Räumen verwendet werden.

Die Gebrauchsdauer solcher Filtergeräte hängt von der Filtergröße, vom Luftverbrauch des Trägers, von der Luftfeuchtigkeit und -temperatur und von der Schadstoffkonzentration ab.

In beiden Einsatzfahrzeugen sind 6 Vollmasken verlastet, welche im Bedarfsfall mit einem Kombifilter ausgerüstet werden.

Schwerer Atemschutz

Ende des Jahres 2000 wurde der Generationswechsel der ersten Gerätegeneration von Dräger PA58 auf PA 94+ Geräte vollzogen. Sie sind mit 2x 4l - 200 bar Stahlflaschen ausgerüstet. Als Vollmasken sind bei den Geräten Panorama Nova Masken mit 2-Punkt Helmbefestigung mit dabei.

Im Jänner 2009 wurde ein weitere Satz an Grundgeräten übernommen. Die neuen Grundgeräte sind auch wieder mit 2x 4l - 200 bar Stahlflaschen ausgerüstet, als Maske finden nun jedoch die neuen FPS 7000 der Fa. Dräger Verwendung.

Im Einsatzfall rüstet sich der aus 3 Mann bestehende Atemschutztrupp nicht nur mit dem Atemschutzgerät und der Maske aus, für mehr Sicherheit im Innenangriff wird auch eine Brandschutzhaube unter dem Helm getragen. Weiters statten sich die Kameraden u.a. mit Feuerwehrgurt, Helmlampe, Rettungsleine, Tragetuch und Fluchthaube aus.

Atemschutzwerkstätte

Da im Einsatzfall die Gesundheit der Kameraden von der richtigen Funktion der Atemschutzgeräte abhängt, müssen diese nach jedem Einsatz geprüft werden.

Die Masken werden komplett zerlegt, gereinigt, desinfiziert, zusammengebaut und auf Dichtigkeit geprüft. Zur Ausführung dieser Arbeiten steht dem Atemschutzwart die Atemschutzwerkstätte zur Verfügung

Wie wird man Atemschutzgeräteträger?

Bevor man die Ausbildung beginnt, wird die Tauglichkeit für diese Tätigkeit mittels einer sportmedizinischen Untersuchung festgestellt. Da Einsätze unter Atemschutz körperlich extrem belastet ist die körperliche Fitness ein wichtiger Faktor.

Die Ausbildung kann entweder mittels eines mehrtägigen Atemschutzlehrganges in der OÖ Landesfeuerwehrschule erfolgen, oder durch eine gezielte interne Ausbildung in der Feuerwehr.

 

Atemschutzgeräte und Zubehör

Spenden

Auch wenn die Finanzierung der Feuerwehr grundsätzlich der öffentlichen Hand obliegt, freuen wir uns über jede Spende, um Investitionen in Geräte und persönliche Schutzausrüstung rascher durchführen zu können.

IBAN AT90 3417 0800 0445 0482

BIC RZOOAT2L170

Infos zur Absetzbarkeit ihrer Spende ab 2017 finden sie hier

 

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